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Zu unserem  Leben gehörten schon immer Hunde, ohne könnte ich mir ein Leben gar nicht vorstellen.

Egal was  ich für Tiere als Kind mit nach Hause geschleppt hab, jedes einzelne war gern gesehen. Für meine Eltern war das ganz selbstverständlich, dass man den Tieren helfen muße, die ich mitbrachte.

Diese Geschichten würden hier aber diese Seite sprengen.(Vielleicht hab ich mal mehr Zeit, da werde ich davon berichten).

Meinen ersten eigenen Hund, ein Schäferhund bekam ich mit 15 Jahren von meinen Eltern geschenkt. Mit Argo (so hieß er) war ich aktiv und erfolgreich im Hundesport tätig. Danach folgten eine schwarz/weiße Dogge und ein Teckelpärchen.

 

  Mein B- Wurf    

Ich züchtete 15 Jahre Rauhhaarteckel, im Zwinger "vom Haus Kaul".

  Meine Wenigkeit mit Atilla (Westi) und Gerie Lie.

 

 

Mein kleiner Fuchs.

Eines Morgen´s auf dem Weg zum Einkaufen, stand ein kleines graues Wesen, im strömenden Regen am Strassenrand. Ich angehalten und den Kleinen geschnappt, in eine Decke gewickelt und auf den Beifahrersitz gelegt.

Er hat sich nicht gewehrt, für den Kleinen völlig durchnäßten "irgendwas" war das ganz normal. Man dachte ich mir, ist, das eine komische Mischung. Aber was soll´s. Ist das wirklich ein Hund? Klar, er hat doch gebellt. Also nix wie nach Hause, was werden meine beiden dazu sagen? Erstmal muss er aber getrocknet werden, und Hunger hat er bestimmt auch.

Ja Hunger hatte er, Hundenassfutter schmeckte ihm, zum Glück. Danach hab ich den Kleinen Trocken geföhnt.

Tja, was soll ich sagen, je trockener er wurde, je Roter wurde das kleine Wesen. nach 2 Stunden in der warmen Küche, stand fest ---- es war kein Hund, nein es war ein kleiner Fuchs.   was nun??????

Das es ein Osterwochenende war, und die Behörden da nicht wirklich arbeiten, blieb der Kleine 4 Tage bei uns. er lief bei uns im Garten rum, als wäre er nix anderes gewöhnt.

Viele werden jetzt sagen, das ist ein Wildtier und so weiter.........

Ja, dass weiß ich alles - ob ich ihn nicht mitgenommen hätte, wenn ich von Anfang an gesehen hätte, das das ein Füchslein ist????  Ehrlich?  .........    Hät ich bestimmt trotzdem....

Die Schneeeule, war das dem Nest gefallen und wurde dann bei einem Falkner aufgezogen und ausgewildert.

Die Leute in unserem kleinen Dorf brachten so manches verletzte Tier zu uns, ob das ein Storch, eine Taube oder ein Milan war, zu uns wurde alles gebracht und ich hab dann versucht, die Tiere dahin zu vermitteln, wo ihnen geholfen wurde.

Hunde der verschiedensten Rassen fanden, wenn auch nur kurz bei uns ein liebes zu Hause. Einfach war es nie, die Tiere wieder abzugeben.

 

 

Mogli_mit_4_WOCHEN

 

So schön und einmalig jede Rasse für sich ist,

fand ich im Jahre 2003 meinen Traumhund,

den Americanischen Akita.

 

 

       Meine Tochter Nancy teilte diese Leidenschaft leider nicht mit mir.

       Als sie dann unsere kleine 12 Wochen alte Mogli kennenlernte,    

       war es auch um sie geschehen. (Mogli ist übrigens eine Hündin...)

      

Für die beiden war es Liebe auf den ersten Blick.                         

Nancy war für Mogli immer eine super Freundin mit der man spielen und viel Blödsinn machen konnte. Die beiden waren ein Gespann, einfach ein Herz und eine Seele, es war die reine Freude den beiden beim Spielen zu zusehen.

Wenn Nancy mal wieder zu Besuch da war (sie arbeitete in Österreich) war Mogli ganz aus dem Häuschen. Zu sehen, wie sie sich freut, war jedesmal ein rührender Moment. Für Mogli war in der Zeit nur noch Nancy wichtig - wir waren dann nur schmückendes Beiwerk.  Sie fasziniert uns immer wieder neu, in der Zeit mit Nancy konnten wir des öfteren beobachten, wie sie uns zum Teil arrogant und dann wieder grinsen ansah.

Mogli, unser erster Akita, wir konnten uns an ihr nicht satt sehen, auch Heute noch glauben wir an ihr Menschliche Züge zu sehen (nein wir wissen es).

Mogli ist ein ganz besonderer Hund, sie lehrte mich, dass es eine Hunderasse gibt, die zu denken vermag, das ist es der American Akita!

Sie lernte sehr, sehr schnell und mit Leckerlis noch schneller. Das machte uns natürlich solz.                              

Mogli genoss es, uns am Frühstückstisch mit einem so lieben Blick, ganz selbstständig alle gelernten Kommandos zu zeigen, mit der Hoffnung, Leckerlis zu ergattern. Ach war das niedlich, ihre Hoffnung wurde natürlich erfüllt.

Es dauerte gar nicht lange, dass es ganz selbstverständlich wurde, dass auf unserem Frühstückstisch auch Moglis Leckerlidose stand.                             

Tja, daran hat sich bis Heute nichts geändert.

Mogli hat uns alle verzaubert, wir waren so Stolz und Glücklich diesen Hund zu Besitzen, dass wir unseren Sonnenschein auf einer Hundeausstellung zeigen wollten.Gesagt getan, wir fuhren nach Dresden und stellten voller Stolz unsere Mogli vor (was waren wir nervös und aufgeregt, wer sollte mit Mogli in den Ring gehen)????                                        

Was ist wenn sie gerade Heute zeigt wir stur und gelangweilt sie sein kann, wenn ihr etwas nicht passt. 

Mogli wusste das sie schön ist, dass sie dieses ganz selbstverständlich  und so Stolz gerade an diesem Tag zeigte, war ein Traum.

Sie präsentierte sich als hätte sie nie etwas anderes gemacht und wurde nicht nur mit einer V1 belohnt, nein sie wurde an diesem Tag schönste Hündin.

Stolz mit Tränen in den Augen und fix und fertig, standen wir da und fanden keine Worte für unser Glück.

Von da an stand es fest, DAS MACHEN WIR JETZT ÖFTER. Auch der Wunsch nach einem Spielkameraden für Mogli wurde immer stärker.

 

 

Diesmal sollte es ein schwarz/weißer werden, aber wo bekommt man diesen her.

 

 

 

 

Nach langer Suche (1 1/2 Jahre) fanden wir in Österreich im Zwinger de Gabritho unseren Aragorn.  Vom  finden im Netz bis zum starten um unser Baby zu holen, vergingen keine 5 Stunden. 10 Stunden Autofahrt nach Wien, endlich unseren kleinen Ari in den Arm nehmen und nach 2 Stunden Pause wieder nach Hause zu Mogli.

 

 

 

          

 

       

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Was wird sie zu dem Familienzuwachs sagen?

        Ist sie eingeschnappt oder gar eifersüchtig???

 

 

 

 

Nichts dergleichen war der Fall, wiedereinmal hat uns Mogli gezeigt, was sie doch für eine Persönlichkeit ist und wie sehr sie uns vertraut.

Vom ersten Moment an waren Mogli und Ari ein Herz und eine Seele. 

Uns kam es so vor als wenn Mogli die Mutterrolle übernahm. Ari hat so viel von Mogli gelernt, er hat sich leider nicht nur die angenehmen Sachen ab geschaut.............

Mogli genoss ihre Rolle als Chefin unseres kleinen Akitarudel.

Ihre Geduld und Ruhe aber auch ihre strenge Erziehung gegenüber Ari konnten wir  mit Staunen beobachten.                   

Ari musste durch eine harte Schule gehen. Wenn die Beiden miteinander spielen legt sich Ari immer noch hin und zeigt ihr, dass sie Chefin ist. Von dem Liebevollen miteinander der beiden, könnte sich so mancher Mensch eine Scheibe abschneiden......

 

Die beiden waren einfach ein Traum.

 

Die beiden haben uns so viel Freude gemacht. Es drehte sich alles nur noch um die Hunde.

Was haben wir für schöne Spaziergängr gemacht, dabei spielten die beiden wie wild. Es gab auch Tage, die waren nicht so angenehm. Wenn ein Reh oder ein Hase unseren Weg querten, war der Teufel los. Es half kein rufen oder schreien..... die beiden waren weg, sie wollten jagen. Dies lehrte uns, immer auf der Hut zu sein und wenn möglich die Rehe oder Hasen vor den Hunden zu bemerken. Schnell die beiden ran gerufen, und schon konnte nix passieren.

Mogli liebte es bei uns auf dem Sofa zu liegen um mit uns Fernseh zu gucken, dass sie dabei viele, viele Streicheleinheiten bekam war ganz normal.

Ari zog es, sobald es draußen dunkel wurde nach draußen in den Garten. Er dachte er muß uns beschützen, dass hat er ja auch getan.

Wenn er einmal bellte, war es ratsam auch nachzusehen warum er das tat. Entweder näerte sich ein Fremder unserem Grundstück, oder es war einfach nur ein Igel der zu Besuch kam.

Egal wohin wir auch fuhren, die beiden waren immer dabei. Urlaub ohne die Hunde war einfach undenkbar. Egal ob wir in einem Hotel oder in einer Ferienwohnung Urlaub machten, auf die beiden konnten wir uns jederzeit verlassen.Es gab nie eine Beanstandung wegen der Hunde, im Gegenteil. Es gab keinen, der nicht von den beiden begeistert war und das machte uns stolz.

Natürlich fuhren wir mit unseren Lieblingen zu Hundeausstellungen. Diese waren immer und immer wieder von Erfolgen gekrönte Erlebnisse.

Im Jahr 2006 schenkte uns Mogli ganz, ganz  entzückende Welpen.

Was waren wir nervös..... Die Vorbereitungen für eine Hundegeburt; Wo anfangen, nix Vergessen, Welche namen bekommen die Babys? Fragen über Fragen, und es kamen von Tag zu Tag immer mehr dazu.

Bis es dan soweit war, wir glaubten die Zeit vergeht nie.

Aber dann, am 27.10.2006 war es dann soweit...................

Unsere Kleinen waren dan.

Ach war das eine schöne Zeit, mitzuerleben wie sich die Kleinen entwickeln und wie sie von Tag zu Tag immer größer und selbständiger wurden. Klar hatten wir viele schlaflose Nächte, dass war aber den nächsten Tag schnell wieder vergessen. zu sehen wie die kleinen zusammen spielen und raufen ist unbeschreiblich schön.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wir hatten eine Traumhafte Zeit mit den Welpen.

An die Arbeit die damit verbunden war, die sieht man als Ersatzeltern nicht, nein am wichtigsten für uns war es immer, dass es den Kleinen gut geht.

Und ihnen ging es gut.

Jeder von den Zwergen hatte sein eigenen Charakter.

Das war Lustig mitzuerleben.

Bei uns hatten die 2 Hündinen das sagen, kein Rüde konnte sich gegen die beiden kleinen Ziegen durchsetzen.  

 

Alle Gesund und Glücklich, was kann es schöneres geben.

 

Durch die Hundebabys haben wir unsere Nachbarskinder, Sarah und Stefan kennengelernt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die beiden waren ganz verrückt nach den Hunden, es verging fast kein Tag, an dem sie nicht bei uns waren und sich um die Hündchen gekümmert haben.

Die Zeit verging viel zu schnell und die Kleinen wurden von ihren neuen Familien abgeholt.

War das für uns Traurig, es sind viele Tränen geflossen.

Es konnte uns auch nicht trösten das die Kleinen ganz, ganz Liebe Familien gefunden haben.

Noch Heute stehen wir mit unseren Babys und deren neuen Familien in Verbindung. /(siehe unter Akitafreunde und Hundetreffen).

Natürlich sind wir auch weiter zu Hundeausstellungen gefahren, einerseits haben wir dort unsere Babys wiedergesehen, dass allein war es schon Wert dort hin zu fahren.

Andererseits sind wir fast vor STOLZ geplatzt, wenn unsere beiden gewonnen haben.

Ja, dass war eine schöne unvergessliche Zeit.

      

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Sarah und Stefan kamen jetzt öfters mit zu einer Hundeausstellung. Sarah machte es viel Freude mit Ari in den Ring zu gehen und unseren Dicken vorzustellen, die beiden verstanden sich Blind und es war immer wieder schön den beiden zuzusehen. Stefan durfte mit Mogli in den Kinderring, wo er sie voller Stolz prasentierte und natürlich so manchen Pokal gewann.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

2008 schenkte uns Mogli ganz unerwartet wieder ganz, ganz süße Welpen. 

Geplant waren diese nicht, und es dauerte lange eh uns bewust wurde das Mogli doch schwanger war. Am Anfang als unsere Mogli immer Dicker wurde, dachten wir das dieses an ihrer Fresslust lag. Nein, daran lag es nicht.

Und blieb diesmal nicht viel Zeit für die ganzen Vorbereitungen. Ach war das stressig. Nun wusten wir auch gar nicht den genauen Geburtstermin, was die sache noch schwieriger machte. Also wurde zur Vorsicht Urlaub genommen um auf jedenfall zu Hause zu sein.

Und dann war es soweit. Mogli schenkte uns 6 wunderschöne Welpen. Die Gefühle das miterleben zu dürfen kann man nicht beschreiben, dass muss man alles miterleben. Man hat Angst, ist Aufgeregt, hat Tränen vor Glück in den Augen, die volle Palette Gefühle pur.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Alles Überstanden und total Glücklich..............

 

    

    

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

  

 

Baxter wohnt jetzt

 

 

 

 

 

 

   

 

 

 

 

 

 

 

  Bakira

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Borax wohnt bei seinem Bruder Aslak in Bremen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Zeit mit den Welpen verging wie im Flug und hat uns ganz, ganz viel Spass gemacht.Traurig ist es immer wieder, wenn wir uns von den Kleinen Trennen müssen.

Unsere Welpen haben auch diesmal ganz, ganz liebe FAMILIEN bekommen.

Es dauerte gar nicht lang und schon sind wir zu denBbabys gefahen.

 Butch, Betty Lou, Bagira und Baxter haben wir noch besucht....

Mogli und Ari, sowie die Babys waren total aus dem Häuschen, die Wiedersehensfreude war wunderschön.

Ari und Mogli waren ein unzertrennliches Team. Leider hat das nicht jeder so gesehen.

Für mich und Ari sollte dieses Leben vorbei sein und wir mussten ausziehen und uns schweren Herzens von Mogli trennen.

Es dauerte eine Weile, bis ich merkte das es Ari nicht mehr gut ging, er wollte nicht mehr spazieren gehen und bekam Panick wenn er alleine bleiben sollte. Zum Fressen hatte er auch keine Lust mehr.

Ari wurde immer dünner und der Tierarzt wusste sich keinen Rat mehr.

Ari war seelisch Krank. Es war traurig mit anzusehen wie ein so stattlicher Hund litt und die Welt nicht mehr verstand. Mogli fehlte ihm, er war ja die ganzen Jahre nie alleine gewesen.

Solange Menschen denken,

das Tiere nichts fühlen,

müssen Tiere fühlen,

das Menschen nicht denken.

Mein Tierarzt, empfahl mir, zu einem Züchter zu fahren, um zu sehen ob Ari mit einem jungen Hund spielt, oder ob er diesen links liegen lässt.

Gesagt getan 2 Tage später fuhren meine Tochter und ich mit Ari zu einem Züchter nach Liberec.

Wir durften mit der Kleinen selbstsicheren Alexa vom Chikara Chi und Ari spazieren gehen.

Für uns war es wie ein Wunder, Alexa (Aimi) forderte Ari zum spielen auf und Ari spielte mit.

Wir hatten Tränen in den Augen und waren uns ohne Worte einig, die Kleine nehmen wir mit.

Wir sind Aimi sehr, sehr dankbar,

dennoch sehen wir in ihr keinen Ersatz für Mogli.

Unsere Mogli werden wir nie vergessen, sie  wird uns immer fehlen und es vergeht keinen Tag, an dem wir uns fragen ob es ihr wohl gut geht,

ob sie jemanden zum spielen hat, oder ob sie in der Kälte alleine schlafen muss ............................... Schon allein die Vorstellung tut weh.

Ich weiß nur zu gut, dass auch  Hunde fühlen.               

Ari erholte sich langsam und orientierte sich nun an Aimi

 

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Er ist ein ganz, ganz anderer HUND geworden, er ist einfach Dankbar und Lieb.

Unsere Aimi hat nun ihrZuchttauglichkeit bestanden und sind schon ganz gespannt, wie ihre Babys aussehen, wie die Kleine Verrückte als Mutti ist, und, und, und..........

 

ENDE

Unsere Geschichte wird unter "Wie es weiter ging" fortgesetzt.